Laura Catoni
Freie Journalistin
Feminismus, Psychologie, Gesellschaft
Texte
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Vertraust du mir?
Ende 2025 verliebe ich mich in Kater Hugo aus dem Tierheim und hole ihn zu mir. Groß ist meine Vorfreude auf unser Zusammenleben. Doch dann kommt alles anders. Eine Geschichte über Frust und Geduld, Angst und Vetrauen - und die Frage, was es heißt, ein Tier wirklich zu respektieren.
Essay, chrismon, 28.08.2026 -
Stigma in Tablettenform
Das Bewusstsein für mental health steigt. Eine Psychotherapie zu machen, gilt in manchen Kreisen als normal. Doch Pillen zu schlucken, wird immer noch stigmatisiert - von Laien, aber auch von Leuten, die es besser wissen sollten. Geholfen ist damit niemandem.
Kommentar, taz, 22.08.2026 -
Merkst du schon was?
Bei jungen Menschen kommen psychische Erkrankungen immer häufiger vor. Wie sich durch bessere Früherkennung eine Menge Leid verhindern ließe.
Feature, taz, 15.06.2026
Foto: Sven Döring -
Die Liebe, die ich habe
In Südkorea schließen sie sich der 4B-Bewegung an, auf Social Media sprechen sie von #boysober und #decentering men: Immer mehr Frauen scheinen keinen Bock mehr auf Männer zu haben. Meine eigene Geschichte nach 15 Jahren Dating und Beziehungen.
Essay, taz, 05.07.2025
Foto: Stella Weiß -
Kein allheilmittel
Begriffe wie Achtsamkeit, MBSR und Meditation gehen oft durcheinander. Was sie bedeuten, wie sich Achtsamkeit in den Alltag integrieren lässt und warum der Hype auch Risiken mit sich bringt.
Feature, Apotheken Umschau, 28.07.2026 -
Den Blick nach vorne richten
Seelisches Leid findet oft im Verborgenen statt, insbesondere im Alter. Drei Menschen zwischen 66 und 82 erzählen von ihrem Leben mit der Depression und dem, was ihnen geholfen hat. Eine Expertin zum Thema Psychotherapie im Alter ordnet ein.
Reportage, taz, 25.10.2025, nominiert für den
Medienpreis der Deutschen Depressionshilfe 2026
Foto: Stella Weiß -
Die Ornithologin
Vogelkunde war lange Zeit von Männern dominiert. Das schlug sich sogar in den Biologiebüchern nieder. Auch deshalb bietet Silke Hartmann Vogelexpeditionen nur für Frauen an.
Interview, Missy Magazine, 08.09.2025
Foto: Alexandra Polina -
Ich will wissen, wo du bist!
Ob Freund*innen, Paare oder Eltern und ihre Kinder: Viele Menschen teilen via Smartphone ihren Standort. Sechs Personen erzählen, was sie davon halten und wie Tracking ihr Leben verändert hat - von Verbundenheit bis Überwachungsterror.
Reportage, taz, 24.01.2026,
Illustration: Linda Lee Wölfel -
War nicht alles gut, so wie es war?
Wer den Feminismus in sein Leben holt, blickt plötzlich anders auf die Welt, sieht Ungerechtigkeiten, die vorher unsichtbar waren. Wie verändert sich dadurch der Blick auf die Kindheit? Ein persönlicher Text über die Rollenverteilung in meiner Familie, Wut und Trauer - und Mitgefühl mit den eigenen Eltern.
Essay, taz, 02.06.2024 -
Taugen Männer nur fürs Bett?
Glaubt man Social Media, schwören aktuell viele heterosexuelle Frauen den Männern ab. Doch wie gut klappt das in einer Gesellschaft, in der bis heute die Liebesbeziehung als Garantie gegen Einsamkeit gilt? Eine Selbstbefragung.
Essay, chrismon, 02.10.2025 -
Das ist ein Delikatessenlager!
Während Frauen ihren Bauch bei der kleinsten Wölbung einziehen, führen Männer ihr viszerales Bauchfett mit Stolz aus. Für einen neuen Blick auf die Körpermitte.
Glosse, taz, 10.08.2025 -
Der Rand einer Pizza gehört mitgegessen!
Wer den Rand seiner Margherita verschmäht, hat das Prinzip Pizza nicht verstanden. Da hilft auch kein üppiges Trinkgeld. Eine Liebeserklärung an den Pizzarand.
Glosse, taz, 22.03.2026 -
„Hass-Ehen gibt es nicht mehr so häufig“
Immer mehr Paare lassen sich in höherem Alter scheiden. Anwältin Renate Maltry spricht über die Gründe dafür - und fünf Geschiedene berichten über ihr Leben nach der Trennung, Hochs und Tiefs.
Protokolle, taz, 05.01.2025, mit Barbara Dribbusch
Illustration: Linda Wölfel -
Hat er das wirklich gesagt?
„Besser keine Beziehung mit einem Mann eingehen”, rät der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamten im Öffentlich Rechlichen. Ein kritischer Satz über Männer als Gefahr für Frauen, der viral geht, weil er von einem Mann kommt. Dabei spricht die Statistik für sich.
Kommentar, taz, 22.04.2026 -
Sie gaben sie weg, weil es praktisch war
Bis in die Neunziger verbrachten viele DDR-Kinder ihre Zeit in sogenannten Wochenkrippen, oft schon als Säuglinge. Heike Liebsch aus Dresden gibt diesem lange tabuisierten Kapitel und seinen Folgen eine Stimme.
Portrait, chrismon, 01.10.2025, zuerst erschienen bei Veto
Foto: Basti Winterscheid -
„Aber wohin gehen?“
Rechte Aggressionen nehmen zu in Deutschland. Fünf Menschen sprechen über den Hass, den sie erleben – und die Frage, wo sie sich noch sicher fühlen können. Vom Wunsch zu bleiben, Rückkehrplänen und Neustartversuchen.
Protokolle, taz, 11.02.2025
Foto: Thomas Dashuber -
Ohne Romantik, Ohne Vater
Vater, Mutter, Kind: Das ist immer noch das vorherrschende Familienbild. Dabei sind viele Kleinfamilien an der Belastungsgrenze. Auch deshalb sind Mo, Sarah und Michaela aus Dresden einen anderen Weg gegangen.
Portrait, Dresdner Neuestes Nachrichten, 17.08.2025 -
Machtkampf
Die Kampfsportszene ist männlich dominiert. Anna Schmidt gibt deshalb Kurse in Brazilian Jiu-Jitsu – und nur FLINTA haben Zutritt. Der Dresdnerin geht es dabei um mehr als Selbstverteidigung. Sie will andere ermächtigen. Ein Trainingsbesuch.
Reportage, Veto, 19.02.2025
Foto: Karla Schröder -
Hilfe von der Cousine aus Dresden
In Polen herrscht aktuell eines der strengsten Abtreibungsgesetze Europas. Deshalb hat sich in Dresden 2023 die Initiative „Kuzynka z Drezna“ gegründet. Die Mitglieder unterstützen Polinnen auf dem Weg zum Schwangerschaftsabbruch.
Portrait, Dresdner Neueste Nachrichten, 08.11.2025
Foto: Anja Schneider -
Kinder, Küche, Kunstaktion
Bis heute sehen viele Care-Arbeit nicht als das, was sie ist: Arbeit. Tina Lüderitz hat sich Deutschlands erster “Carewerkschaft” angeschlossen, der Liga für unbezahlte Arbeit. Während die Öffentlichkeit über Lifestyle-Teilzeit diskutiert, klettert sie bei Minusgraden auf eine Bronzestatue, um für ihr Anliegen zu kämpfen.
Reportage, Veto, 31.03.2026
Foto: Karla Schröder -
Halt dich fest!
Die Wärmflasche, wie wir sie heute kennen, feiert ihren 50. Geburtstag. Höchste Zeit für ein Loblied. Denn der Kunststoffbeutel trotzt dem Wandel einer Welt, die mehr und mehr aus den Fugen gerät.
Glosse, taz, 07.02.2026 -
„Passt aufeinander auf!“
Die Security-Branche hat ein Problem mit Rechts. In Dresden hat sich deshalb 2020 die Sicherheitsfirma United gegründet. Für sie ist Party politisch. Protokoll einer Nachtschicht.
Reportage, taz, 22.01.2024 -
Eiscreme und Chemotherapie
Seit über 20 Jahren begleitet Gitte Raczynski Menschen mit Krebs, manche von ihnen bis in den Tod. Die Dresdnerin kann sich keine schönere Arbeit vorstellen. Ich habe sie eine Schicht lang begleitet.
Reportage, Dresdner Neueste Nachrichten, 21.06.2025
Fotos: Anja Schneider -
Mit Rosé zum richtigen Schnitt
Seit 35 Jahren leitet Renate Pilz den Näh- und Schneiderzirkel im Johannstädter Kulturtreff in Dresden. Eine Zeit, in der Enkel geboren und Partner verstorben sind. Obwohl die Schneidermeisterin inzwischen auf die 90 zugeht, denkt sie nicht ans Aufhören. Ein Besuch.
Reportage, Dresdner Neueste Nachrichten, 17.05.2025
Fotos: Anja Schneider -
Dresden international
Fast 70.000 Menschen in Dresden kommen aus dem Ausland. Was hat sie hierher geführt? Fühlen sie sich willkommen, erleben sie Diskriminierung? Und vor allem: Wollen sie bleiben? Drei junge Menschen aus Russland, Italien und Syrien erzählen.
Protokolle, DNN, 15.08.2026
Fotos: Anja Schneider
ÜBER MICH
Ich bin freie Journalistin mit Schwerpunkt auf Reportagen, Portraits und Essays. Meine Texte erscheinen unter anderem in der taz, bei chrismon, Psychologie Heute und im Missy Magazine. Mein Fokus liegt auf den Themen Feminismus, Psychologie und gesellschaftliche Phänomene. Bei meinen Recherchen interessiere ich mich vor allem für die Menschen, mit denen ich es zu tun habe, für ihre Prägungen und Beziehungen. Besonders weibliche Perspektiven und die von Personen mit psychischen Erkrankungen möchte ich abbilden.
Was meine Arbeit auszeichnet, sind kritische Distanz, ein Gespür für mein Gegenüber und was ihn bewegt, sorgfältige Recherche und der Blick fürs große Ganze.
Immer wieder verarbeite ich auch meine eigenen Erfahrungen in meinen Texten. Ich bin ab 1993 als Kind eines Italieners und einer Deutschen in einem Dorf in Unterfranken in Bayern groß geworden. Seit 2012 lebe ich in Dresden, wo ich Medienforschung und Politikwissenschaft studiert, bei einer Tageszeitung volontiert und meine journalistische Arbeit begonnen habe. Mein Handwerk durfte ich im Lokaljournalismus lernen, der mir bis heute am Herzen liegt.
Glücklich bin ich, wenn ich guten Kaffee trinke, Zeit mit Freund*innen verbringe und eine frische Zeitung aufschlage.
KUND:INNEN
taz
chrismon
Psychologie Heute
Missy Magazine
Apotheken Umschau
Veto
Sächsische Zeitung
Dresdner Neueste Nachrichten
AUSZEICHNUNGEN
Nominierung für den Medienpreis der Deutschen Depressionshilfe 2026: „Den Blick nach vorne richten” (taz)
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